Coworking Konferenz 2019 in Mannheim - Tag 1 *Entwurf*

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Coworking Konferenz in Mannheim - nahe der Pfalz, in der ich aufgewachsen bin. Das ist natürlich eines der Highlights im Jahresplan eines jeden ordentlichen Coworkingspaces. Gut finde ich, dass dieses Jahr neben den Spacebetreibern auch Coworker und ganz andere Berufszweige vertreten waren. Vom Steuerberater über den Anwalt über Möbellösunge, bis hin zu den dualen Studenten, die zwei Tage vorher das erste Mal von Coworking gehört haben. 

Die weiteste Anreise war wohl aus Russland - eine dortige Coworking Kette möchte in Deutschland eventuell auch Coworking Spaces eröffnen. Das ist super, dass die Konferenz diese Anziehung ausübt.

Der Freitag Abend wurde mit einem Vortrag von Markus Albers eröffnet. (InstaPic). Dieser war aus meiner Sicht mit vielen Thesen geschmückt, denen ich anders begegnen würde. Als Diskussionsanstoss ist so ein "Antithesenvortrag" sicherlich ein guter Aufhänger für eine lebendige Konferenz. Ich hoffe, hier mit Markus Albers noch in einen Austausch treten zu können und die ein oder andere These vielleicht neu zu denken. Zum Beispiel nannte er unter anderem "Produktivität" und "Glücklich sein" als Motivatoren für New Work, während für mich der Wert Freiheit hier ganz vorne ansteht. Wir gehen also glaube ich grundsätzlich von sehr verschiedenen Erfahrungen und Erlebnissen aus - genau das macht ja auch eine Diskussion spannend.

Der zweite Vortrag von Anja C. Wagner (@frolleinflow) war inhaltlich viel näher an mir dran. Hier musste ich oft zustimmend nicken und konnte einiges mitnehmen. Zum Beispiel dass der "typische" Lebenslauf (Schule, Ausbildung, Angestellter, Rente) eben nicht die Mehrheit der Menschen betrifft. Mein Zeil ist es nun, Anja nach Reutlingen zu bekommen und diese Inhalte nochmal sehr intensiv zu diskutieren. 

Nach einer Pause (okay, da war noch eine Podiumsdiskussion, aber das Format mag ich derzeit generell nicht, deswegen habe ich hier eine Pausensession eingelegt) ging es weiter mit der Präsentation der Ergebnisse der Global Coworking Survey. Im Prinzip von "Ob Ihr wirklich richtig steht, seht Ihr ob das Licht angeht" wurden die Ergebnisse von Carsten Foertsch und Johanna Voll (@herzblutfaktor) präsentiert. Das war teilweise überrasschend (sowohl, wo alle standen, als auch die Ergebnisse), aber immer spaßig. Die genaue und verständliche Formulierung der Fragen darf noch optimiert werden :).

Nach einem leckeren Essen wurde der Freitag Abend dann auch in die Abendsession überführt - diese fand um die Ecke vom C-Hub im "Nelsons" statt. Mein Wunsch für ab sofort für jede Konferenz: Nie wieder eine Raucherkneipe auswählen / vorschlagen. Auch wenn wir uns den Abend lustig gemacht hat, mit Backbords und Steuerbords - das ist doch sehr nervig mit diesem Gestank, vor allem auch am nächsten Morgen.

Nach einer etwas kürzeren Nachtruhe im Hotel Staytion am HBF von Mannheim (thematisch passend mit einem angeschlossenen Coworking Space, in dem der erste Entwurf dieses Artikels entstanden ist) und nach einem guten Frühstück ging es zu dem spannenden Teil der Konferenz: Dem Barcamp. Dazu dann mehr im zweiten Teil.

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