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Die Mischung machts – Einhorn, Schokolade, Barcamp, Essen

Das Barcamp.Ruhr #bcruhr ist das Klassentreffen der Social Media Menschen mit einem großen Fokus auf den Wert Offenheit. Die offene Form des Barcamps, der ganze Rahmen mit dem Unperfekthaus, fördert und fordert solche Menschen. Ich war auf dem Barcamp Ruhr 4,5,6 dabei (und verschiedenen anderen Barcamps, zum Beispiel in Stuttgart) und freue mich sehr, auch auf dem Barcamp 10 (X) dabei sein zu dürfen.

Da wir zufällig an eine Einhorn Schokolade kommen konnten, dachte ich, dass es eine witzige Idee wäre, diese vor Ort zu versteigern. Das Geld wird einem guten Zweck zugeführt (siehe unten).

Ablauf:

  • Während des Barcamps steckt Ihr mir per Zettel, Twitter DM oder wie auch immer euer Gebot geheim zu.
  • Ich werde in Abständen das aktuelle Gebot veröffentlichen (auf Twitter).
  • Das höchste Gebot bekommt die Schokolade. 🙂

Einfach. Easy.
Ohne viele weitere Worte von mir hier der gute Zweck, der vom Beschaffer der Einhorn-Schokolade bestimmt wurde:

Spenden für Nepal

Zu welchem fremden Kontinent, zu welcher anderen Kultur fühlen Sie sich hingezogen? Unser Herz hängt an Nepal. 80 Prozent Hindus und 10 Prozent Buddhisten sind davon überzeugt, dass sie, bei gutem Lebenswandel, als höhere Lebewesen wiedergeboren werden. Was liegt näher als dass sie versuchen, uns und anderen Gästen ihres Landes Gutes zu tun?

Nepal ist geprägt von einem fruchtbaren, an Indien angrenzenden Tiefland in dem auf etwa 15 Prozent der Landesfläche knapp die Hälfte der 28 Millionen Einwohner leben. Mittelland (bis 5000m) und Hochland (viele Achttausender) sind traditionell unwegsame Regionen. Der Straßenbau schreitet voran, dennoch sind viele Orte nur zu Fuß erreichbar. Lasten werden von Tieren oder Menschen getragen. Viele Kinder sind mehr als eine Stunde zu Fuß zur Schule unterwegs. Auch für eine, oft nur rudimentäre, medizinische Versorgung müssen im Bergland oft tagelange Fußmärsche auf sich genommen werden.

Nepal ist ein armes Land. Fast 40 % der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze, das durchschnittliche Monatseinkommen beträgt 18 Euro (Quelle: Wikipedia). Der Tourismus, eine der wichtigsten Einnahmequellen, wurde ab 1996 durch einen Bürgerkrieg der kommunistischen Partei massiv gestört. Er endete 2006 mit der Abschaffung der Monarchie. Die langsam verlaufende wirtschaftliche Erholungsphase wurde im April und Mai 2015 durch zwei schwere Erdbeben wiederum abrupt gestoppt.

Bei unseren Reisen nach Nepal seit 1998 haben wir viele persönliche Kontakte knüpfen können. Wir nutzen diese Kontakte heute, um ohne Umwege zu helfen. Seit April 2015 wurden uns von Freunden und Bekannten und vielen Menschen die wir nicht persönlich kennen, insgesamt mehr als 17.000 € anvertraut. Wir haben das Geld zum Teil persönlich, häufig aber auch über unsere Kontaktpersonen direkt an Menschen in Nepal weitergegeben. Dafür wurden unter anderem nach dem Erdbeben Blechdächer beschafft und montiert, Notunterkünfte (shelters) gebaut, Nahrungsmittel und (Schul)-Bekleidung gekauft und nicht zuletzt ein Traumaprogramm für Lehrer und Schüler durchgeführt, in dem diese lernen konnten, wie sie mit dem schlimmen Erlebten besser umgehen können.

Wir sind kein Verein! Wer uns Geld anvertraut tut es in dem Vertrauen darauf, dass wir es ohne Verwaltungskosten eins zu eins in Nepal sinnvoll einsetzen. Unseren Spendern gewähren wir ohne Vorbehalt vollen Einblick in die Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben. Wer spendet soll auch wissen dürfen, wofür sein Geld verwendet wird.

Wir bedanken uns herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wer noch nie in Nepal war, den wollen wir gerne zu einer Reise ermutigen. Wir beantworten auch gerne Fragen soweit es uns möglich ist.

Namaste! Diese, in Nepals Alltag nicht wegzudenkende Grußformel, drückt Ehrerbietung für das Göttliche in einem anderen Menschen aus. Bei der Ausübung der Geste werden üblicherweise die Innenhandflächen zusammengeführt, in Nähe des Herzens an die Brust gelegt und der Kopf leicht gebeugt.

In diesem Sinne verabschieden wir uns von Ihnen mit einem herzlichen Namaste!

Rosika und Paul Starrach (rosika&paul@jonda-starrach.de)
Brigitte und Heinz Volkmer (volkmers@yahoo.de )

 

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